Durst nach Gott in der Fremde
Der Beter sitzt im Norden Israels fest, am Jordan und am Hermongebirge, weit weg von Jerusalem (Vers 7). Früher führte er die Festzüge zum Tempel an (Vers 5), jetzt kann er nicht mehr hin. Seine Feinde spotten: „Wo ist nun dein Gott?“ Er vergleicht sich mit einem Hirsch in der Trockenzeit, der verzweifelt nach Wasser sucht. Sein Durst gilt nicht einem Ort, sondern Gott selbst, dem „lebendigen Gott“ (Vers 3). Die Nachkommen Korachs waren Sänger am Heiligtum. Umso schwerer wog es für sie, fern davon zu sein.
















