Erst ein Traum, dann eine Bitte
Psalm 126 gehört zu den Liedern, die Pilger auf dem Weg nach Jerusalem sangen. Er beginnt mit einer Erinnerung: Als Gott die Gefangenen zurückbrachte, „da war es für uns wie ein Traum!“ (Vers 1). Die meisten Ausleger denken an die Heimkehr aus Babylon. Das Volk lachte und jubelte, und sogar andere Völker staunten über Gottes Tat. Doch dann kippt der Psalm. In Vers 4 wird gebetet: Gott, wende unser Schicksal auch jetzt wieder. Die Freude von damals ist nicht der Alltag von heute.
















