Ein Pilgerlied aus der Tiefe
Psalm 130 gehört zu den fünfzehn Wallfahrtsliedern (Psalm 120–134), die Israeliten auf dem Weg zu den Festen in Jerusalem sangen. Der Psalm hat einen klaren Weg: Er beginnt ganz unten mit einem Schrei (Vers 1–2). Dann spricht der Beter seine Schuld aus und erfährt Vergebung (Vers 3–4). Danach wartet und hofft er (Vers 5–6). Am Ende wendet er sich an das ganze Volk Israel (Vers 7–8). Aus dem einsamen Schrei wird eine Einladung zur Hoffnung für alle.
















