Erst Schweigen, dann Aufschrei
David beginnt mit einem Vorsatz: Er will schweigen, solange Gottlose in der Nähe sind, damit er nichts Falsches sagt. Doch das Schweigen hilft nicht. Der Schmerz wird schlimmer, bis es aus ihm herausbricht. Er bittet Gott, ihm zu zeigen, wie kurz sein Leben ist: nur eine Handbreit, nur ein Hauch. Menschen hasten umher und häufen Reichtum an, den ein anderer ausgeben wird (Psalm 39,5–7). Das Wort für „Hauch“ (hevel) ist dasselbe, das später das Buch Prediger prägt.
















