Zwei Bilder nebeneinander
Psalm 36 beginnt nicht mit Gott, sondern mit einem Menschen, der Gott nicht fürchtet. Vers 2 bis 5 beschreiben ihn genau: Die Sünde bestimmt sein Herz, er sieht seine eigene Schuld nicht, er redet trügerisch und liegt sogar nachts wach, um Böses zu planen. Dann bricht David mitten im Psalm ab und wendet sich direkt an Gott: „HERR, deine Gnade …“. Der Wechsel ist bewusst. Neben der Enge eines selbstsüchtigen Lebens steht die Weite von Gottes Güte.
















