Vom Gericht zum Jubel
Zefanja wirkte im 7. Jahrhundert vor Christus, als König Josia in Juda regierte – einige Jahrzehnte bevor die Babylonier Jerusalem zerstörten. Fast sein ganzes Buch kündigt den „Tag des HERRN“ an: ein Gericht über Juda und die Völker. Auch Kapitel 3 beginnt mit einer Anklage gegen Jerusalem. Dann kommt die Wende: Gott will ein demütiges und armes Volk übrig lassen, das sein Vertrauen allein auf ihn setzt (Vers 12). Ab Vers 14 klingt das Buch in einem Jubellied aus.
















