Ein Lied in der Mitte
Psalm 127 steht genau in der Mitte der fünfzehn Wallfahrtslieder (Psalm 120–134), die Israeliten auf dem Weg zu den Festen nach Jerusalem sangen. Als einziges dieser Lieder trägt er den Namen Salomos. Das passt: Salomo baute den Tempel, auf den die Pilger zugingen, und er schrieb viele Sprüche über Fleiß und Faulheit, Arbeit und Segen. Der Psalm hat zwei Hälften. Vers 1–2 sprechen von Haus, Stadt und Arbeit, Vers 3–5 von Kindern. Beide Teile sagen dasselbe: Was wirklich Bestand hat, kommt aus Gottes Hand.
















