Die Bergpredigt beginnt mit Zuspruch
Matthäus erzählt, wie Jesus auf einen Berg steigt, sich setzt und seine Jünger lehrt, während viele Menschen zuhören (Matthäus 5,1–2). Er beginnt nicht mit Forderungen, sondern mit acht Seligpreisungen. Jede fängt mit „Glücklich sind“ an und nennt Menschen, die nach normalem Maßstab nicht glücklich wirken: die Armen vor Gott, die Traurigen, die Sanftmütigen, die Verfolgten. Direkt vor unserem Vers stehen die, die erkennen, dass sie Gott brauchen (Vers 3). Wer seine Bedürftigkeit spürt, trauert auch – über sich selbst und über eine Welt, die nicht so ist, wie Gott sie gemeint hat.
















